digitale Arbeitsmethoden

Die aktuelle Art und Weise Bauwerke zu planen steckt in einer Krise. Die Planungszeiten dauern zu lang, sind zu Teuer und sind bezogen auf die Vielzahl von Normen und Vorschriften zu fehleranfällig. Dies gilt für die Planung von Bauwerken, wie auch für die Planung von Produktionsabläufen.

Die IT-Branche bietet eine Vielzahl von modernen Werkzeugen, die auch in der Baubranche, bei entsprechender Anpassung, gut eingesetzt werden könnten. Diese Werkzeuge arbeiten im wesentlichen auf objektorientieren Strukturen. Daher ist der erste Schritt aus der aktuellen Baukrise, die objektorientierte Planung von Bauwerken, entsprechende CAD-Systeme gibt es bereits.

Der zweite Schritt ist aber auch die Unterstützung der Arbeitsprozesse mit virtuellen Räumen, bei denen unterschiedliche 3D-Ansichten, den Planungs- und Bauprozess erheblich unterstützen und vereinfachten könnten. Insbesondere bezogen auf KI-Techniken in Umgang mit der Vielzahl von Normen und Vorschriften.

In der Videoreihe wird aufgezeigt, wie objektorientierte Gebäudemodelle erstellt werden können und auf welche Regeln Sie achten sollten um eine BIM-orientierte Kommunikation zu ermöglichen.

Objektorienierte Gebäudemodelle werden der Standart in der Planung und Ausführung werden, auch in Bereichen in denen CAD-Systeme unwichtig sind. Daher liegt der Schwerpunkt der Videoreihe auf Open-Scouce-Systeme zur Modellierung vom Bauwerken.

Literatur:
Objektorientiert Planen und Bauen mit BIM

objekt-orientierte Gebäude

Bei der Konstruktion/Entwurf eines Bauwerkes setzen Sie diese aus Bauteilen (Objekten) zusammen. Dabei ist es für das IT-System unwesentlich, ob Sie lieber im 2D-Modus oder 3D-Modus arbeiten. Durch die Objektstruktur des Bauwerkes kann Ihnen das IT-System jeden Schnitt, jede Ansicht erstellen, die Sie haben möchten. In der Videoreihe werden die Systeme FreeCad und Blender bzw. Blender-Bonsai kurz erläutert. Im Sinne des Baubetriebs können Sie mit beiden Systemen sehr gute Gebäudemodelle erstellen.

virtuelle Räume

In einem virtuellen Raum findet der Entwurf, die Konstruktion, die Ausführung in einem Umfeld statt, welches der Wirklichkeit sehr ähnlich ist.

Sie arbeiten mit Bauteilen, Gegenständen, Betriebsmittel, verändern direkt deren Eigenschaften und können sich im Maßstab 1:1 bewegen, oder auch über das Bauwerk fliegen.
Der virtuelle Raum wird die klassische 2D/3D-Planung als Werkzeug ablösen, da die Möglichkeiten in der Planung, Steuerung, Interaktion und Kommunikation erheblich größer sind. Mittelfristig werden virtuelle Räumen zu einen Metaversum zusammengefasst.

Die auf diesen Internetseiten zugänglichen virtuellen Räume sind noch sehr rudimentär und zeigen den Einstieg in diese Technologie.